Plattform für industrielles Servicewissen
Jahrzehnte an Servicewissen – für jeden Techniker verfügbar.
ServLore führt Handbücher, Service-Bulletins, frühere Servicefälle und die Erfahrung Ihrer Experten in einer Wissensschicht zusammen. Gibt ein Techniker einen Fehlercode oder ein Symptom ein, antwortet der KI-Serviceingenieur aus Ihren eigenen Quellen, zeigt zu jeder Aussage die Herkunft und sagt offen, wenn die Belege nicht ausreichen.
In 17 Sprachen nutzbar – im Büro und im Außendienst.

Was wir tun
Aus verstreuten Serviceinformationen wird Wissen, das zur Maschine gehört und bis zur Quelle nachvollziehbar ist.
Das Servicewissen eines Maschinenbauers liegt meist an vier Orten: in PDF-Handbüchern, in Service-Bulletins, in alten Fällen im Ticketsystem und im Kopf erfahrener Techniker. Steht ein Techniker vor Ort vor einer Störung, dauert die Suche nach der richtigen Information oft Stunden – und was er findet, ist vielleicht veraltet, widerspricht einem anderen Dokument oder gilt für eine andere Maschinenrevision.
ServLore liest dieses Material, zerlegt es in Fehlercodes, Symptome, Ursachen, Lösungen, Messbereiche und Verfahren und verknüpft jeden Teil mit Maschinenmodell und Revision. Widersprüche und veraltete Informationen werden markiert und Experten zur Entscheidung vorgelegt. Jeder abgeschlossene Servicefall hält fest, welche Lösung tatsächlich geholfen hat.
Dokumente
PDF, Word, Excel, CSV, Text und Bilder. Gescannte Seiten werden per Texterkennung gelesen; auch ältere .doc- und .xls-Dateien werden unterstützt.
Frühere Fälle
Import aus Ticketsystemen per CSV oder Excel. Jeder Fall wird mit Anlage, Maschine und Revision verknüpft.
Expertenwissen
Aus Wissenslücken entstehen Fragen, die direkt an den passenden Experten gehen. Antworten werden nach der Prüfung zu Wissen.
Maschinenkontext
Produktfamilien, Modelle, Revisionen, Seriennummernbereiche, Komponenten, Ersatzteile und installierte Anlagen.
Unser Versprechen
Fünf konkrete Ergebnisse.
- 1
Schnellere Störungsbehebung
Techniker finden das richtige Dokument und den nächsten Schritt in Minuten. Ähnliche frühere Fälle und bestätigte Lösungen kommen mit der Antwort.
- 2
Weniger Abhängigkeit von einzelnen Experten
Was erfahrene Experten wissen, bleibt als geprüftes Wissen erhalten. Experten werden nur gerufen, wenn sie wirklich gebraucht werden.
- 3
Betriebliches Wissen bleibt erhalten
Ruhestand oder Weggang bedeuten keinen Wissensverlust mehr. Kampagnen zur Wissenssicherung halten Erfahrung fest, solange sie noch verfügbar ist.
- 4
Verlässlichere technische Informationen
Jede Antwort zeigt ihre Quellen. Widersprüchliche und veraltete Dokumente werden markiert. Reichen die Belege nicht aus, sagt das System das, statt zu raten.
- 5
Eine Serviceorganisation, die dazulernt
Jeder abgeschlossene Fall meldet zurück, welche Ursache und welche Lösung sich tatsächlich bestätigt haben.
Sicherheit zuerst. Bei sicherheitskritischen Maschinen, Komponenten oder widersprüchlichen Anweisungen antwortet der Assistent nicht selbst, sondern fordert die Entscheidung eines berechtigten Experten an. Die Regeln dafür legt Ihre Organisation fest.
So funktioniert das System
Neun Schritte vom Dokument zur Antwort vor Ort.
Die Bildschirme stammen aus der Demo-Organisation „Demo Pumpen GmbH“; die Daten sind Beispieldaten. Ein Klick auf einen Bildschirm öffnet ihn in voller Größe.
Schritt 1
Quellen sammeln
Vorhandene Handbücher, Bulletins und Aufzeichnungen werden gesammelt hochgeladen. Das System liest den Text, ordnet jedes Dokument Maschinenmodell und Revision zu und verfolgt Ausgaben sowie welches Dokument welches ersetzt.
Interne Dokumente lassen sich als intern kennzeichnen; externe Servicepartner sehen sie nie.
Schritt 2
Wissensbereitschaft prüfen
Bevor Dokumente zu Wissen werden, prüft das System sie: Fehlen Datum, Ausgabe oder Revisionsbereich, wurde dieselbe Datei zweimal hochgeladen, ist das Dokument überhaupt lesbar? Knowledge Manager klären die Befunde an einem Arbeitsplatz, führen Duplikate zusammen oder geben zweifelhafte Dokumente an Experten.
Schritt 3
In Wissen verwandeln und prüfen
Fehlercodes, Symptome, Ursachen, Lösungen, Messbereiche und Verfahren werden zu verknüpften Wissenseinträgen. Jeder Eintrag hat seine Belege – eine Dokumentseite oder einen Servicefall – und einen Prüfstatus. Experten bestätigen, Knowledge Manager geben offiziell frei.
Eigene Begriffe und Schreibweisen von Einheiten stehen in einem Glossar, sodass „DBV“ und „Druckbegrenzungsventil“ als dasselbe gefunden werden.
Schritt 4
Widersprüche und Veraltetes erkennen
Nennen zwei Dokumente unterschiedliche Werte für dieselbe Größe, eröffnet das System einen Widerspruch. Werte werden über Einheiten hinweg verglichen (bar und psi, °C und °F). Auch abweichende Arbeitsschritte und durch Servicefälle widerlegtes Wissen werden erkannt. Wissen aus ersetzten Dokumenten wird als veraltet markiert.
Schritt 5
Vor Ort fragen, mit Belegen antworten
Techniker beschreiben das Problem per Text, Sprache oder Foto und wählen die Maschine über die Seriennummer. Der KI-Serviceingenieur stützt sich nur auf die Quellen der Organisation, belegt jede Aussage, nennt seine Sicherheit und schlägt den nächsten Schritt vor – eine Messung, eine Rückfrage oder eine Maßnahme. Antworten können auch vorgelesen werden.
Schritt 6
Jeder Fall lehrt etwas
Servicefälle werden mit Anlage, Maschine und Revision eröffnet; Messwerte und Notizen kommen unterwegs dazu. Beim Abschluss werden die Ursache und die Lösung markiert, die tatsächlich geholfen haben. Diese Ergebnisse stärken die Verknüpfungen im Wissensnetz und stehen bei ähnlichen Fällen vorn.
Schritt 7
Expertenerfahrung sichern
Aus Wissenslücken – Fehlercodes ohne bekannte Ursache, Ursachen ohne Lösung, Fragen, die der Assistent nicht beantworten konnte – entstehen Fragen an Experten. Experten antworten schriftlich oder per Sprache; die Antworten gehen in die Prüfung.
Schritt 8
Wissensqualität im Blick behalten
Die Wissensqualität zeigt Einträge, die auf Prüfung warten, offene Widersprüche, Dokumente ohne Revision, Wissensvorfälle und negatives Feedback. Antworten, die Techniker als falsch, veraltet oder unsicher bewerten, werden als Vorfall untersucht.
Schritt 9
Die Qualität der KI messen
Referenzfälle machen die Bewertung wiederholbar: Wurden die richtigen Quellen, Maschine und Revision gewählt, wurde veraltetes Wissen verwendet, hat das System fehlende Belege eingeräumt, wurde eine Sicherheitsfrage an einen Experten gegeben, war die angegebene Sicherheit gerechtfertigt? Eine Version unter den Schwellenwerten wird nicht freigegeben.
Vertrauen, Sicherheit und Daten
Das Wissen des Kunden bleibt beim Kunden.
Organisationen strikt getrennt
Die Daten jeder Organisation sind auf Datenbankebene getrennt. Kein Kunde sieht die Daten eines anderen.
Acht Rollen
Organisationsadministrator, Knowledge Manager, Servicemanager, Experte / Prüfer, Servicetechniker, technischer Support, Nur lesen und externer Servicepartner.
Begrenzter Partnerzugang
Externe Partner sehen nur die Maschinenmodelle und Kunden, die für sie freigegeben sind; interne Dokumente bleiben verborgen.
Nachvollziehbare Aktionen
Jede wichtige Aktion wird im Audit-Protokoll festgehalten. Organisationen können ihre Daten exportieren oder vollständig löschen.
Kontosicherheit
E-Mail-Bestätigung, Passwort zurücksetzen und ändern sowie eine Sperre nach wiederholten Fehlanmeldungen.
Sprache und Stimme
Oberfläche, Benachrichtigungen und E-Mails in der Sprache des Nutzers. Die Sprachfunktionen des Browsers lassen sich je Organisation abschalten.
Pilotprogramm
Ein kostenloser Pilot für die ersten Maschinenbauer.
Wir suchen einige Serviceorganisationen, die ServLore kostenlos mit ihren eigenen Dokumenten und Servicefällen einsetzen möchten.
Zwölf Wochen, eine Maschinenfamilie
Sie wählen eine Produktfamilie und laden deren Handbücher, Bulletins und frühere Fälle hoch. Ihre Techniker stellen ihre echten Fragen aus dem Einsatz.
Ein Bericht auf Basis Ihrer eigenen Zahlen
Zu Beginn nennen Sie Ausgangswerte, etwa die Minuten Suche pro Fall und die Zahl der Eskalationen pro Monat. Der Pilotbericht stellt sie den gemessenen Werten gegenüber.
Keine Kosten, keine Verpflichtung
Der Pilot ist kostenlos. Im Gegenzug bitten wir um Ihr Feedback und, wenn ServLore sich bei Ihnen bewährt, um eine kurze Referenz.
Oder schreiben Sie an [email protected]










